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Alpenverein Salzburg goes 4.0 – Bericht zur 151. JHV

Am 16. September dieses Jahres war es soweit – die 151. Jahreshauptversammlung unserer Sektion konnte mit fünfmonatiger Verspätung schlussendlich doch abgehalten werden. Aber nicht nur die lange Verzögerung war ein Novum, sondern auch die Art und Weise der Versammlung selbst.
 
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurde die Jahreshauptversammlung als „hybride“ Veranstaltung abgehalten. Dabei war es den Mitgliedern möglich, entweder vor Ort im Heffterhof oder via Videostream und Online-Abstimmungstool, der Versammlung beizuwohnen. Beide Varianten wurden angenommen und so fanden sich 60 Personen im Heffterhof ein und weitere 40 waren „virtuell“ mit dabei. Die Premiere ist geglückt und so konnte die 151. Jahreshauptversammlung im „Coronajahr“ 2020 ohne größere Pannen abgehalten werden.

Inhaltlich standen einige wichtige Punkte auf der Tagesordnung, allen voran die Präsentation des Projekts „AV-Haus neu“ und die damit verbundene Abstimmung über die Ermächtigung des Vorstandes für das weitere Vorgehen. Das neue Vereinsgebäude soll zu einem Treffpunkt für alle werden, die sich für den Alpenverein und dessen Tätigkeit interessieren. Es gilt, eine attraktive Servicestelle für die Mitglieder zu schaffen, zeitgemäße Möglichkeiten der alpinen Aus- und Fortbildung vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit zu bieten, kurz: Ein alpines Kompetenzzentrum in Salzburg entstehen zu lassen. Der Standort in der Lehnerstraße 1 ist für diese Zwecke bestens geeignet. Das Projekt fand in der Jahreshauptversammlung großes Interesse und nachdem noch einige Fragen zur Finanzierung geklärt werden konnten, wurde der Beschlussantrag ohne Gegenstimmen angenommen.
Als weiterer Punkt wurden die Mitgliedsbeiträge ab 2021 leicht erhöht. Mitgliedsstarke Sektionen, wie der Alpenverein Salzburg, haben die Möglichkeit, aufgrund eines erweiterten Serviceangebotes, wie Ausrüstungsverleih, Alpinbibliothek, Ausbildungsangebot, usw. geringfügig höhere Gebühren als der Gesamtverein einzuheben. Die Anpassung wurde von der Jahreshauptversammlung ebenfalls ohne Gegenstimme bewilligt.

Im Vorstand kommt es zu einer Änderung im Naturschutzreferat. Nachdem Gerald Schlager bereits zu Beginn seiner Funktion als Naturschutzreferent angekündigt hat, sein Amt möglichst rasch in jüngere und vorzugsweise weibliche Hände zu legen, trat er im Zuge der Jahreshauptversammlung zurück. Als seine Nachfolgerin stellte sich Magdalena Schimke vor, die auch einstimmig als neue Naturschutzreferentin gewählt wurde. Zudem wurden mit Fritz Mittendorfer und Klaus Pfeil zwei neue Rechnungsprüfer gewählt. Sie lösen Brigitte Mühlberger und Albert Egartner ab, die diese Tätigkeit bereits vier Jahre ausgeübt haben.

Wer sich für die Punkte sowie die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder im Detail interessiert, kann das Protokoll der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle einsehen. Dieses Recht steht jedem Mitglied der Sektion zu.

Die organisatorische Mühe für die diesjährige Jahreshauptversammlung hat sich gelohnt. Nun wird an den Details gefeilt, damit die Möglichkeit der Onlineteilnahme auch für zukünftige Veranstaltungen zur Verfügung steht. Die hybride Form – also online und vor Ort – ist sicherlich die Zukunft und stellt einen Schritt auf dem Weg ins digitale Zeitalter dar.
 

Text: Harald Wieser
Fotos: Florian Muigg

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