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Vom Plombergstein zum Mozartblick

Warum in die Ferne schweifen, denn das Schöne ist so nah! Dies dachte sich Pepo und führte seine erwartungsvollen MitgeherInnen aus der Rad- und Wandergruppe 60+ am 3. Mai zuerst von St. Gilgen aus auf die imposante Felsgestalt des Plombergstein. Dieser wurde schon im Jahre 1571 erwähnt und durch dessen Felsstürze entstanden die Steinklüfte. Die begehbaren Schluchten und Höhlen dienten der St. Gilgner Bevölkerung als Versteck für ihre Wertgegenstände während der Franzosenkriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Einer Sage nach zogen drei Prinzen aus um den schönsten Platz auf Erden zu suchen und jener der diesen Platz findet darf um die Hand der Prinzessin anhalten. Als die drei Brüder von Salzburg kommend den Wolfgangsee erblickten, erstarrten sie vor Entzücken über diese Herrlichkeit dieser Landschaft und sind zu Stein geworden. Heute heißen sie Plombergstein (der bekannteste) Mitter- und Obenauerstein.

Nun wir sind zwar nicht aus Stein geworden, doch auch wir waren entzückt von diesem schönen und grandiosen Panorama. Unsere Blicke wanderten auch schon voraus zu unserem nächsten Ziel dem „Mozartblick“. Doch vorher führte uns Pepo noch zu den abenteuerlichen Schluchten und Steinklüfte, vorbei an den senkrechten und kühn angelegten Kletterwänden die für versierte Kletterer ein tolles und adrenalinhaltiges Klettervergnügen verspricht. Nun kamen wir zur „Kalten Kuchl“, eine etwas unheimliche Felshöhle, die aber mit Pepo voran von fast allen neugierigen und abenteuerlustigen „Höhlenforschern“ begangen wurde. Froh wieder ans Tageslicht und in die Sonnenwärme zu kommen - es war in der Höhle sehr kalt-wanderten wir nach St. Gilgen, wo Mozarts Mutter Anna Maria Walburga am 25. Dezember 1720 geboren wurde. Das Mozarthaus in St. Gilgen ist der Erinnerung an die Mutter und die ältere Schwester von Mozart Nannerl gewidmet. Nun ging es am Annabrunnen vorbei um auf dem serpentinenreichen Mozartsteig zu unserem Ziel den Mozartblick zu gelangen. Der Ausblick nach St. Gilgen und dem Wolfgangsee war überwältigend und so wurde die Foto- und Trinkpause dementsprechend ausgedehnt und genossen!

Auf einem Waldsteig entlang eines glucksenden Bächleins wanderten wir unseren Ausgangspunkt entgegen und beim genussreichen und geselligen Abschluss im Gasthaus ließen wir unsere interessante und abwechslungsreiche Prinzen-Plombergstein-Kalte Kuchl-Mozartblick-Wanderung ausklingen, und dem Pepo danken für das „Schöne so nah“-Erlebnis!
Christa Helpferer
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