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Unter dem Birnhorn auf den Hochzint

Wieder durften 19 Teilnehmer aus der Rad- und Wandergruppe 60+ am Donnerstag, den 16. August mit Pepo als Wanderführer, eine überaus fantastische und anspruchsvolle Bergtour genießen. Bei Sonnenschein pur und einem wohltuenden Lüfterl machten wir uns von Niedergrub bei Weißbach auf, um auf die Passauer Hütte 2.051 m zu wandern. Neben dem einsamen Steiglein bewunderten wir den Schwalbenschwanz Enzian sowie den giftigen Eisenhut die mit ihren tiefblauen Farben unsere Blicke auf sich zogen.

 

Die erste Trinkpause genossen wir bei einer romantischen Jagdhütte die zum Verweilen einlud. Doch da Pepo ja noch allerhand mit uns vorhatte, machten wir uns wieder auf den Weg, und siehe da - man erspähte von weitem schon die Passauer Hütte mit dem dominierenden Birnhorn 2.634 m. Nun waren noch einige Steigungen zu bewältigen und schon waren wir auf der Mittagsscharte angelangt und in ein paar Minuten trafen wir auf der Hütte ein. Wir waren beeindruckt von so vielen imposanten Felsgestalten – Fahnenköpfl, Mitterspitze, Mitterhorn - alles exponierte Leoganger Klettersteige für Könner.

 

Nach einer kurzen Rast und einem Blick auf die imposante Felsgestalt des Birnhorns, kam der bescheidene Wunsch den Hochzint 2.246 m, zu besteigen. Pepo führte uns ins felsige und schroffe Gelände hinauf zur Scharte wo wir dann bei der Abzweigung Melkerloch-Birnhorn-Hochzint den felsigen Aufstieg zum Hochzint unternahmen. Ja es war fantastisch dieser Tiefblick und der hautnahe Blick auf diese Felspyramide vom Birnhorn. Doch wir mussten teilweise höllisch aufpassen und unsere Hände ganz schön gebrauchen, obwohl uns der rauhe Fels Sicherheit bot. Schließlich gelang es uns, auf Reibung mit dem Fels, stolz den Gipfel zu erobern. Unter dem wunderschönen Gipfelkreuz gratulierte uns Pepo zu unserem „Kletterkönnen“ und ein herzliches und überaus freudiges "Berg Heil" war von jedem weithin zu hören! Eine ausgedehnte Jausenrast war nun angesagt und natürlich wurde die ganze Palette an Gipfeln betrachtet.

 

Der Abstieg - Pepo voran, wurde sehr sorgfältig getätigt und wir kamen alle wohlbehalten und zufrieden bei der Hütte wieder an. Das Gipfelschnapserl wurde vorsichtshalber erst nach dem Abstieg genossen, weil - Belohnung muss sein! Günther hatte dieses Mal einen selbst gemachten Zirbenschnaps bei sich, der ja auch sozusagen Medizin sein soll, und natürlich konnte da keiner von uns Nein sagen - "Prost"! Der Abstieg wurde deshalb auch gleich mit leichten und beschwingten Schritten getätigt und in Weißbach kehrten wir zum Abschluss noch in ein gemütliches Wirtshaus ein. Bei Speis und Trank bedankten wir uns bei Pepo für diese besonders schöne und doch etwas anspruchsvolle Bergtour! (Christa Helpferer)

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