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"Almenwanderung hoch über Salzburg"

Der Wettergott bescherte uns 20 Teilnehmern und einem Hund aus der Rad- und Wandergruppe 60+ ein traumhaftes, sonniges Frühlingswetter für die Wanderung mit Pepo. Er führte uns auf einsamen und wenig begangenen Pfaden zuerst auf die Anhöhe der leider geschlossenen Erentrudisalm. Unterwegs konnten wir schon etliche bekannte Pflanzen wie das Labkraut, Wiesenschaumkraut, Waldmeister, Giersch, Schlüsselblumen, Veilchen, Zahnwurz, Pestwurz und einiges mehr begutachten. Unsere „Kräuterhexe“ Renate machte uns die Vielfalt an Kräutern auch schmackhaft in dem sie uns Tipps für die Verwendung als Salat oder als angesetzten Likör gab.

 

Eine kleine Rastpause bot sich beim groß angelegten Spielplatz an und es wurde auch gleich geschaukelt und „Traktor“ gefahren – wie heißt es so schön: „Im Alter wird man wieder zum Kinde.“ Doch der Spaß daran war für uns vordergründig!

 

Nun wanderten wir auf einem lieblichen Waldsteiglein zur Fageralm, wo wir natürlich die legendäre Leberknödelsuppe und die übergroßen Grießnockerln in der Suppe genossen. Anschließend konnten wir auch noch den köstlichen Apfelstrudel, frisch aus dem Rohr, nicht wiederstehen. Wir waren ja wieder mal in unserem Element in frühlingshaft, angereicherter und fröhlicher Stimmung sodass uns der Aufbruch schon schwer fiel. Doch durften wir ja hernach noch einen kleinen „Klettersteig“ genießen den uns Pepo versprochen hatte, also folgten wir seinem „Aufbruchskommando“ und wanderten gemeinsam an blühenden und duftenden Schlüsselblumen vorbei in Richtung Abstieg zur „Schlüsselstelle“. Doch mussten wir vorher noch kurz innehalten, es bot sich uns ein traumhafter und fantastischer Ausblick auf unsere wunderschöne Stadt Salzburg an, und auch der weiß strahlende Untersberg war in unserem Blickfeld, ein grandioses Panorama das sich vor uns auftat. Mit so beeindruckenden Bildern vor Augen bewältigten wir unseren „Klettersteig“ gekonnt und alle 20 Wanderer mit Hund kamen wohlbehalten unten an um den Weiterweg zur Glasenbachklamm anzusteuern.

 

Diese naturbelassene und geschichtlich interessante Klamm war für einige aus der Gruppe sogar „Neuland“ und dementsprechend wurden die Skulpturen die von 200 Millionen Jahre Vergangenheit berichten, ausgiebig begutachtet und studiert.

Am Ende dieser schluchtartigen Klamm verabschiedeten wir uns alle überaus herzlich (wie immer) und dankten Pepo und dem Wettergott für diesen zauberhaften, genussreichen und erlebnisreichen Frühlingswandertag!

 

Christa Helpferer

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