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2. Osttiroler Schitourentage - 27.02.-03.03.2019

Verletzungen und Krankheiten haben zugeschlagen, es kommt uns vor, wie bei den „Zehn kleinen Ne....“. Aus 13 sind schlussendlich 7 geworden, die das schwere Los von einigen Schitourentagen auf sich nehmen.

Nach einer kurzen Kaffeepause in Mittersill beginnen wir die Tour beim Felbertauern-Südportal. Nein, es ist nicht der berühmte Hochgasser, sondern der eher unbekannte Sillingkopf, auch als „der Silling“ in der Karte zu finden. So um die 1.300 Höhenmeter bei herrlichem Sonnenschein, ein bisserl ein Blasius im Gipfelbereich, aber eine super Firnabfahrt sind die Belohnung für den sehr frühen Start in Salzburg.

Ehrlich müde dingeln wir dann nach Außervillgraten und beziehen dort Quartier.

Am zweiten Tag gibt es das nächste Highlight. Entlang des Ainetbaches steigen wir bei starker Sonneneinstrahlung und entsprechendem Schwitzen hoch zur Villponer Lenke und weiter aufs Hohe Haus. „Abfahrt wie Anstieg“ spielt es aber nicht, denn runter geht es mit einem anspruchsvolleren Stückerl ins andere Tal, ins Winkeltal. Nur kurz vor den geöffneten Reiter Stubn wird der Schnee zeitweise etwas knapp, ehe wir uns mit Taxiunterstützung ins Quartier zurückgondeln.

Am Abend benetzen wir unsere Zungen mit Edelvernatsch und geben uns mit unterschiedlichen Erfolgen dem Kartenspiele hin.

Das Marchginggele will uns nicht so richtig, Wind am Kamm und diffus werdende Sicht veranlassen uns, die Tour nach dem steilsten Stück sein zu lassen; doch eine interessante Abfahrtsvariante lassen wir uns da auch nicht nehmen. Gewusst wo, gewusst wie!

Der Gaishörndl-Tag ist dafür wesentlich freundlicher, und immer mehr sinkende Lawinengefahr lässt uns auch steile Passagen meistern.

Und schon geht es wieder zurück, natürlich nicht, ohne noch einen kurzen Abstecher in die Lienzer Dolomiten zu machen. Dort rattern wir mit Schneekettenunterstützung bis zur Dolomitenhütte. Von hier ist es auch noch ein 1000er bis zur Ödkarscharte – gigantisches Ambiente! Alle klettern noch ein Stück höher, um das Panorama vollends genießen zu können.

Tja, das war es dann auch schon wieder, zurück geht es nach Salzburg.

(Fotos: Huemer, Lohninger, Fimberger, Pachler; Bericht: Sedmak)

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