Bergsteigerdörfer
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Rund um den Höglberg

Wiederum machten sich 17 wanderfreudige TeilnehmerInnen der Rad- und Wandergruppe 60+ auf, um den Höglberg zu erkunden. Der Höglberg ist ein relativ flacher Mittelgebirgsrücken mit sanfter Süd – und steiler Nordseite. Er ist 8 km lang und sein höchster Punkt ist der Höglberg mit 827 m, oberhalb der Stroblalm. Pepo führte seine Gruppe von Ainring aus auf dem Kreuzweg zum  Ulrichshögl, wo wir der lieblichen Kirche einen Besuch abstatteten. Auf Waldsteige wanderten wir weiter und kamen an den geschichtsträchtigen alten drei Gemeinden Grenzsteine vorbei, sie trennten einmal die Gemeinden Straß, Ainring und Högl. Diese Einteilung des Höglberges in eine Nord- und Südhälfte galt seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Damals kam das Land zu Bayern das zuvor seit dem Hochmittelalter zum Erzstift Salzburg gehörte. Die beiden Högler Grenzsteine bestehen aus dem allseits bekannten Högler Sandstein der bis um 1910 abgebaut wurde, und zahlreiche Werke aus Högler Sandstein zeugen heute noch von den Steinmetzen aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.
 
Inzwischen sind wir auf der Stroblalm angelangt wo uns aber die Nebelschleier die Aussicht auf den Staufen die Zwiesel, Rauschberg und Sonntagshorn verwehrte. Doch das konnte unserer guten Laune nichts anhaben. Weiter wanderten wir auf einem lustig raschelnden Laubsteig, vorbei am Steinbruch der Gschwendnergrube, und auf den interessanten Bienenweg zum Johannishögl. Ganz mystisch und schemenhaft war der Anblick dieser bezaubernden Kirche am Johannishögl, wo wir unsere Mittagsrast machten. Auch hier konnten wir nicht so recht zu unserem schönen Salzburger Land Ausschau halten weil uns leider konstanter Nebel das Vergnügen „ins Land eini schau’n“ verwehrte. Trotzdem begeisterte uns diese Mystik dieser Umgebung und genossen bei heißen Tee und Weihnachtskeksen diese fantastische Stimmung. Auf einem interessanten „Wasserfallsteig“ wurde kurz unsere Trittsicherheit gefordert, doch wohlbehalten und froh gelaunt trafen wir am Ausgangspunkt ein. Pepo hat für uns ein überaus gemütliches original bayrisches Gasthaus ausgesucht, und so ließen wir uns die bayrischen Schmankerln schmecken. Glücklich und zufrieden wurde mit Weißbier auf Pepo und auf die mystische interessante Höglberg-Wanderung angestoßen. 
 
Christa Helpferer
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