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Gaisberg Überschreitung zum Koppler Moor

Am Donnerstagmorgen den 16. März 2017 schickte uns die liebe Sonne schon zögerlich ihre wohltuenden Strahlen auf die 12 Teilnehmer aus der Rad- und Wandergruppe 60+ herab, die sich dann im Laufe des Tages als herrlichen Sonnenschein entwickelten.

Pepo wurde von Rudi Kornauer ersucht (er hatte einen privaten Termin) die Führung zu übernehmen, und so starteten wir von Koppl aus auf das erste Ziel dem Nockstein Gipfel. Dieser imposante Felszacken ist ja immer wieder ein bergsteigerisches Erlebnis vor allem wenn man dann so „freihändig“ am Gipfelkreuz steht, und von oben ringsum die liebliche Landschaft betrachten kann. Nach kurzer Rast und einen Blick auf unser nächstes Ziel dem Gaisberg, verließen wir diesen wunderschönen Ausblicksgipfel, um den Gaisberg Gipfel anzusteuern. Der Einstieg war bald erreicht, und auch da und dort waren noch Schneereste vorhanden, doch nach kurzer Zeit erreichten wir das Gipfelkreuz und ein fröhliches Berg heil machte das Gipfelglück komplett. Ein Jausenplatzerl war gleich gefunden, auch die Sonne strahlte mit uns um die Wette, die köstliche Jause genossen, und als erfreuliche Belohnung das Gipfelschnapserl von Angela (Prost!) und die Weihnachtskekse von Christa und Christine (Willkommen ihr Kalorien!) waren natürlich das „Über Drüber“!

Voller Faszination wanderten unsere Blicke auf die vor uns liegenden, schneebedeckten Gipfeln vom Dachstein, Bischofsmütze, Tennengebirge, dem Göllmassiv, Schönfeldspitze, König Watzmann, Hochkalter, Reitergebirge bis zum Staufen usw. Eine Gipfelparade unwahrscheinlich schön.
Doch wir hatten ja noch eine lange Wegstrecke vor uns und Pepo ermahnte uns sachte zum Aufbruch. Auf dem Höhenrücken vom Gaisberg wanderten wir in östlicher Richtung Koppl entgegen. Auch auf diesem Steig waren teilweise noch ganz schön Schneereste vorhanden, doch weiter unten erfreuten wir uns an den unzähligen Leberblümchen die uns ihre lieblichen und farbenprächtigen Blütenköpfchen entgegen streckten. Unten angekommen erreichten wir den Wiesenweg der uns in die reizvolle Koppler Moorlandschaft führt. Das Koppler Moor ist ein „Kind“ der letzten Eiszeit und vor ca. 12 000 Jahren, schoben sich ca. 880m hohe Gletscherzungen Schotterwälle im Raum Koppl zusammen, es bildeten sich flache Seen die von Pflanzen allmählich überwuchert wurden und sanken auf den Grund und verwandelten sich unter Luftabschluss zu Torf.

Nach ungefähr 5 Stunden erreichten wir wieder Koppl und abschließend erfreuten wir uns noch einmal dieser gelungenen und abwechslungsreichen Bergtour, die wir dann im Gasthaus Nockstein fröhlich und genussvoll ausklingen ließen. Ein herzliches Dankeschön an Pepo (Vertretung für Rudi) für seine umsichtige Führung, bis zum nächsten Mal!
 
Christa Helpferer
 
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