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MTB-Woche Pfunds 2.-9.9.2017

Über diese achttägige MTB-Woche gibt es keine prosaischen Ausführungen, eher Stichworte und Satzfetzen.
 
Die Woche - Acht Tage, allerdings einschließlich Hin- und Rückreise; Regen gab es am Tag der Abreise auch in Salzburg, kaum ein Parkplatz zum Verladen der Räder war in der Tiefgarage des Europarks zu finden, aber irgendwie ist alles dann doch gelungen. Regen auch am größten Teil des Weges ins Tirolerische. Erster personeller Ausfall noch vor der Abfahrt, Krankheiten kann man leider nicht abrupt beenden.
 
Von Pfunds aus - Ein zweigeteilter erster Tourentag, es gibt ja noch Niederschlag, also Radtechnik am Vormittag, nach dem Mittagskaffee geht es teils sehr steil zur Radurschlalm.
Unklare Wetterprognosen erfordern ein gewisses Maß an Flexibilität für die nachfolgenden Tage.
Nach Frequentieren von Arzt und Klinik zweiter personeller Ausfall wegen plötzlich aufgetretenen Ohrproblemen.
 
Uinaschlucht – Milch und Honig in den Ohren jedes Mountainbikers, von Nauders endlos lang bergab nach Burgeis, dann die Rache dafür, also raufstrampeln bis zur Sesvennahütte. Durch die beeindruckende Schlucht selbst müssen wir unsere Räder schieben, „stossen“, wie die Schweizer sagen, dann weit, weit runter bis Sur En, dem ersten Ort im Inntal, den wir erreichen.
 
Bernina – 90 km Autofahrt bis Pontresina, Einrollen bis Morteratsch, dann kurz einmal steil aufi; die Wolken reißen auf, unter der Diavolezza-Seilbahn geht es durch, danach herrlicher Blick auf den Piz Palü, Radwanderung um dem Lago Bianco...und runter zu Kaffee und Kuchen auf Alp Grüm. Ein Trail, teils gemeinsam mit den Wanderern (Es geht ja doch!) bis Cavaglia mit mehrfachem Überqueren der Bahn, ein neu sanierter Trail (S1) bis Poschiavo. Mit der Bahn zurück zum Ospizio Bernina, dann flux runter nach Pontresina, schattig wird’s; 600m rauf und 1770m runter hören sich gut an.
 
Val Mala – Lieblingstour vom Guide; Start mit Seilbahn von Scuol nach Motta Naluns, erst steil bergauf, dann leichter ansteigend bis Alp Clünas, drei Hirten umsorgen 216 Kühe und etwa 1000 Schafe, der Weg ist dementsprechend zertreten und Schieben angesagt. Regenschauer ziehen auf, der eine oder andere erwischt auch uns, der Boden ist nass, der Trail zur Alp Laret wird ein bisserl dreckig (Nein, nicht der Trail wird dreckig, der ist es schon, vielmehr werden es wir!). Alp Laret – Kaffee, Kuchen, Radler und – eine Novität für uns – angesetzter Schafgarbenschnaps, grün ist er, nicht zu stark, eine Spende vom Wirt. Weiter geht es auf einem Pfad (Erlaubt! Das muss gesagt werden für alle Kritiker.) zur Alp Valmala, dann auf einem Almweg Richtung Ardez und über Ftan (Heißt wirklich so.) zurück nach Scuol.
 
Samnaun, Salaaser Kopf – der höchste Punkt dieser Woche mit über 2744m. Start in Laret, dann meist auf Schotterstraße fahrend, teils auch schiebend steil bergauf bis zur AlpTrida, weiter bis zur Bergstation der Sattelbahn. Hier endlich ein Restaurant mit Kaffee, Tee und lauwarmer Suppe (Wurde aber in der Mikro anstandslos nachgewärmt). Kalt und windig geht es an der Talstation der Greitspitzbahn vorbei zum Salaaser Eck, dann hin und wieder durch Schnee stapfend auf den gleichnamigen Kopf. Flowiger Trail Richtung Zeblasjoch und auf der Schotterstraße – ein Mal sogar über die Piste – hinunter zum MTB-Waschplatz am Beginn von Samnaun, wo einem für teures Geld dünner Kaffee kredenzt wird.
 
Grünsee – Ein Teammitglied muss beruflich weg und genießt auf der Rückfahrt den Inntal-Radweg bis Landeck. Alle anderen fahren rauf nach Nauders, weiter zum Grünsee. Irgendwem fällt es ein (wahrscheinlich dem Guide), man könnte noch zur Reschen Alm weiterradeln; gute Idee, aber mit Schieben verbunden; Alm ist ok, super Sicht auf den Reschensee, sonnig, aber kühl, gewaltige und gekennzeichnete Trails bis Nauders; ein super Abschluss, keine Unfälle, aber ausreichende Müdigkeit.
 
A klasse Woche – und Dank an alle!
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